Abraumlagerplatz im Maiboltetal



Beim Gang durch das Maiboltetal fällt auf, dass gegenüber der ehemaligen Schiefertongrube der Talgrund deutlich höher als die übrigen Talabschnitte liegt.

Hier wurde das Tal zwischen 1930 und 1947 mit altem Abraum aus der großen Sandgrube verfüllt. Diese Umlagerung war notwendig geworden, um tiefere Sandschichten zu erreichen, die von altem Abraum überdeckt worden waren.

Nach Absprache mit dem Verpächter, der Lippischen Landesforstverwaltung, sollte der Bach Maibolte in diesem Abschnitt in einen unteririschen Kanal verlegt werden. Nachdem der Kanal schadhaft wurde, wurde für den Bach ein neues Bachbett nördlich der Abraumfläche angelegt. Die Abraumhalde wurde anschließend aufgeforstet und liegt heute im Wald.

Das Gleis zur Abraumhalde zweigte vor der Schiefertongrube im Maiboltetal vom Streckengleis ab und verlief weiter unten im Tal. Um die Abraumhalde zu erreichen, musste rückwärts in das Gleis zur Abraumhalde hereingedrückt werden. Dieses Gleis wurde immer wieder an die Abraumkante herangerückt.


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